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Wann ist die beste Zeit, um an der Donau zu angeln?

Regensburg, Bad Abbach, Regensburg, Donaustauf, Wörth an der Donau, Straubing · Zuletzt aktualisiert: 03.10.2026 07:52 Uhr

Aktuell liegt die Wassertemperatur in der Donau bei 16,7 °C und bietet damit nahezu allen Arten optimale Bedingungen, sodass sich Raub- und Friedfische gleichermaßen aktiv zeigen. Mit einem Wasserstand von 281 cm hat die Donau heute Niedrigwasser, was dazu führt, dass sich die Fische besonders über die Mittagsstunden in tiefere Bereiche zurückziehen und wenig aktiv sind. Besonders jetzt im Herbst kann abkühlendes Wasser die Aktivität der Fische entgegen der Erwartung ankurbeln. Wenn die Wassertemperatur wie vom 6.10. bis zum 9.10. um bis zu 0,7 °C fällt, kann das besonders bei Zander, Hecht und Barsch den herbstlichen Fressrausch einläuten. Nach einer kurzen Akklimatisierungsphase von ein bis zwei Tagen beginnen die Fische damit, sich ihren Winterspeck anzufressen, und gehen häufig den ganzen Tag über auf Nahrungssuche.

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Beißindex Donau

Der Beißindex basiert auf über 40 Faktoren, die für die Donau regelmäßig veröffentlicht werden – angefangen bei Wasserstand, -temperatur und -trübung über Luftdruckstabilität, Mondphasen und Windrichtung bis hin zu Algorithmen, die Sauerstoffgehalt, Laichaktivität und Insektenschlupf prognostizieren. Der Beißindex nutzt die Korrelation historischer Fangdaten mit diesen Faktoren, um einen greifbaren Wert deiner Fangchance zu errechnen.

Beißzeiten an der Donau: Die besten Angeltage vom 03.10. bis 10.10.2026

Gleich mehrere besondere Fressphasen zeichnen sich für die kommenden Tage ab: In den Nächten zum 3.10., 4.10. und 9.10. treffen 16,7 °C Wassertemperatur und 281 cm Pegel genau das schmale Fenster, in dem sich Bachflohkrebse in der Donau fortpflanzen. Rund eine Stunde nach Sonnenuntergang verlassen sie massenhaft ihre Verstecke unter den Steinen und driften mit der Strömung – Aale, Barsche und Weißfische haben das längst gelernt und stellen sich gezielt darauf ein. Am 8.10. passt das Wetter an der Donau zum Bilderbuch-Hechttag (98 % Bewölkung und 27 km/h Wind). In diesem diffusen Licht legt der Hecht seine Vorsicht ab und attackiert spürbar entschlossener. Unabhängig davon bleibt die Stunde rund um den Sonnenaufgang an der Donau das verlässlichste Fenster des Tages, allen voran für Barsche.

In den nächsten sieben Tagen erwarten wir die höchste Fischaktivität in der Donau morgen um 20 Uhr (Beißindex 76). Besonders Zander wird dann gut beißen. Heute um 10 Uhr dagegen stehen die Beißchancen in der Donau mit einem Wert von 39 eher schlecht.

Sternstunde gut mittel Flaute 7 Tage · Erstellt 03.10.2026 07:52 Uhr

Was die Beißchancen an der Donau in den nächsten 7 Tagen beeinflusst

  • Anhaltende Erwärmung: Ab dem 5.10. erwärmt sich das Wasser über mehrere Tage stetig. Eine über Tage steigende Temperatur hebt das Aktivitätsniveau merklich an, indem sie Stoffwechsel und Nahrungsbedarf der Fische hochfährt.
  • Niedrigwasser bei Sonne: Am 3.10. steht der Pegel bei etwa 278 cm und damit rund 42 cm unter Normal, dazu scheint kräftig die Sonne. Niedriges, flaches und klares Wasser nimmt den Fischen die Deckung und macht sie scheu — die kräftige Sonne verstärkt diesen Effekt noch. Die Beißphasen verschieben sich klar in die Dämmerung, während zur Mittagszeit kaum Aktivität zu erwarten ist.
  • Fallender Luftdruck: Ab dem 8.10. fällt der Luftdruck deutlich. Fische nehmen Druckänderungen über die Schwimmblase wahr, und ein rascher Abfall vor einem Tief bringt vor allem Zander und Barsch aus dem Gleichgewicht, was oft zu Flauten führt.
  • Auffrischender Wind: Am 9.10. gegen 14:00 frischt der Wind auf. Wellenschlag reichert das warme Wasser zusätzlich mit Sauerstoff an, Der Wellenschlag trübt die Uferzone und nimmt den Fischen die Scheu. Besonders an sonst ruhigen Tagen mit klarem Wasser kann das den Unterschied machen.
  • Südwestwind: Am 3.10. dreht der Wind auf Südwest. Milde Südwestwinde bringen wärmere atlantische Luft und gelten traditionell als beißfördernd, vor allem für den Hecht.
  • Nord-/Ostwind: Am 3.10. weht kalter Wind aus Nordost. Solche Winde bringen trockene, kühle Kontinentalluft und gelten traditionell als beißhemmend — die Fische ziehen sich zurück und fressen zögerlicher.
  • Solunar-Fenster: Am 3.10. gegen 16:00 steht der Mond günstig (Solunar-Major). Studien legen nahe, dass Fische ihren Biorhythmus teilweise an die Mondposition koppeln; besonders zum Solunar-Major werden oft kurze, intensive Beißphasen beobachtet.
  • Hoher pH-Wert: Aktuell liegt der pH-Wert bei 8,5 und damit spürbar im basischen Bereich. Ursache ist meist starke Photosynthese von Algen und Wasserpflanzen, die dem Wasser tagsüber viel CO₂ entziehen. Deutliche pH-Ausschläge belasten die Fische leicht und dämpfen die Fresslust.
  • Viel Deckung: Am 3.10. sorgen Trübung, Wolken und Wind gemeinsam für viel Deckung. Fühlen sich die Fische durch schlechte Sicht und diffuses Licht geschützt, verlieren sie die Scheu und stehen freier im offenen Wasser — am deutlichsten bei Aal, Zander und Wels.
  • Bachflohkrebs-Drift: Am 3.10., 4.10. und 9.10. liegen mit 16,7 °C Wassertemperatur und einem Wasserstand von 280 cm optimale Bedingungen für die Fortpflanzung der Bachflohkrebse (Gammarus) vor. Besonders kurz nach Sonnenuntergang kommen die kleinen Krebse dann scharenweise aus ihren Verstecken unter den Steinen und lassen sich mit der Strömung treiben — ein Schauspiel, das Aale, Barsche und Friedfische nur zu gut kennen und das sie regelmäßig in einen wahren Fressrausch versetzt.
  • Herbst-Fressrausch: Ab dem 3.10. hat sich das Wasser nach einer Abkühlung bei rund 18 °C eingependelt. Während stark sinkende Temperaturen die Aktivität hemmen, ist diese Bodenbildung ein wichtiges Signal, sich Reserven für den Winter anzufressen — oft werden die Fische, allen voran Barsch und Zander, noch gieriger als bei warmem Wetter.

Häufige Fragen zur Beißprognose Donau

Wann beißen die Fische in der Donau am besten?

Die besten Beißzeiten liegen meist in den Dämmerungsphasen (frühmorgens und in der Abenddämmerung). Der genaue Beißindex hängt jedoch von der aktuellen Wassertemperatur, dem Luftdrucktrend, der Bewölkung und der Mondphase ab. Der Live-Score auf dieser Seite zeigt die aktuelle Lage, die Prognose die besten Fenster der nächsten Tage.

Welche Fische kann ich in der Donau fangen?

In der Donau sind unter anderem Hecht, Zander, Aal, Weißfisch, Karpfen, Wels, Barsch verbreitet. Der Beißindex berechnet für jede dieser Arten einen eigenen Score, da sie unterschiedliche Temperatur- und Aktivitätsoptima haben.

Für welchen Abschnitt der Donau gilt die Prognose?

Referenzpunkt ist der Pegel Regensburg. Die Prognose lässt sich auf die Donau von Bad Abbach über Regensburg bis Straubing, rund 45 Flusskilometer übertragen und gilt damit gleichermaßen für die Abschnitte bei Regensburg, Bad Abbach, Regensburg, Donaustauf, Wörth an der Donau, Straubing – dort herrschen nahezu dieselben Wasser- und Wetterbedingungen. Die Donau ist hier eine schiffbare, durch Staustufen (Bad Abbach, Regensburg, Geisling) geregelte Wasserstraße, bildet aber einen zusammenhängenden Flusslauf. Pegel- und Temperaturtrends verhalten sich über den Abschnitt sehr ähnlich. Zu beachten ist zweierlei: Bei Regensburg münden von Norden die Naab (aus der Oberpfalz) und der Regen (aus dem Bayerischen Wald); unterhalb der Mündungen führt die Donau mehr Wasser, der absolute Pegelstand liegt dort etwas höher. Und die Staustufen dämpfen Hochwasserwellen, sodass der Pegel gemächlicher reagiert als an freifließenden Flüssen. Beliebte Angelstrecken sind die Mündungsbereiche von Naab und Regen sowie die staugeregelten Abschnitte. Die im Beißindex entscheidenden Trends – steigend oder fallend, wärmer oder kälter – gelten auf dem ganzen Abschnitt gleichermaßen.

Was bedeutet ein Score von 85 oder höher?

Ein Score ab 85 wird als "Sternstunde" eingestuft – die Bedingungen sind dann außergewöhnlich gut. 70–85 gilt als "gut", 40–70 als "mittel" und unter 40 als "Flaute". Der Wert ist eine Wahrscheinlichkeitsaussage, keine Garantie.

Wie weit reicht die Beißvorhersage?

Zeit- und Wetterfaktoren werden über den DWD-Forecast bis zu mehrere Tage im Voraus echt berechnet, Wasserwerte werden per Persistenz fortgeschrieben. Zuverlässig ist die Vorhersage für etwa 2–3 Tage.

Welche Daten fließen in die Beißprognose für die Donau ein?

Der Beißindex für die Donau kombiniert echte Messdaten offizieller Stationen mit astronomisch berechneten Zeitfaktoren. Jeder Wert wird einzeln bewertet, gewichtet und zu einem Gesamtscore pro Fischart verrechnet.

DatenquelleGelieferte Werte
Deutscher Wetterdienst (Bright Sky)Luftdruck, Bewölkung, Niederschlag, Wind, Lichtintensität, Lufttemperatur
Pegelonline (WSV)Wasserstand, Pegeltrends & Abfluss, Pegel Regensburg-Schwabelweis – zusätzlich Oberlauf-Pegel Oberndorf, Kelheim und Ingolstadt für den Pegel-Nowcast
BfG / UNDINEWassertemperatur, Sauerstoff, pH-Wert & Leitfähigkeit (Donaugütestation Regensburg, direkt am Ort, stündlich)
Astronomische BerechnungMondphase, Solunarzeiten, Tages- und Jahreszeit

Alle Einzelwerte, Gewichtungen und Formeln findest du in der Datenübersicht.

Für jede Art einzeln

Beißindex an der Donau nach Fischart

Der aktuelle Beißindex je Zielfisch an diesem Gewässer – jede Art führt zu ihrer eigenen Seite mit Ø-Score über alle Gewässer und dem besten Zeitfenster der 7-Tage-Prognose.

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