Warum Mai so gut ist
Der Mai gehört zu den besten Monaten für Meerforellen-Angler. Die Wassertemperatur steigt auf 10–14°C – optimal für aktiv jagende Forellen. Die Fische haben nach dem Winter Hunger und sind weniger selektiv als in den Sommermonaten.
Dazu kommt: Das Licht wird mehr, die Tage länger. Die Morgen-Session von 5–8 Uhr ist im Mai besonders lohnend.
Wo die Fische stehen
Im Mai suchen Meerforellen bevorzugt:
- Flachwasserbereiche mit Vegetation (Seegras, Muschelbänke)
- Strömungsrinnen an der Küste
- Flussmündungen – besonders wenn Stinte oder andere Köhler einwandern
- Strandkanten bei auflandigem Wind
Beste Köder im Mai
Die Fische sind im Mai aktiv und beißen auf viele Köder. Trotzdem gibt es klare Favoriten:
Top 3 im Mai:
- Floating Wobbler (8–10 cm, silber/blau)
- Schlanke Blinker (15–20 g)
- Kleine Softbaits auf leichtem Jig-Kopf (5–7 g)
Führung: mittelschnell, mit Stopps. Die Forelle greift oft in der Pause an.
Tageszeiten und Wetter
| Zeit | Aktivität | Empfehlung |
|---|---|---|
| 5–8 Uhr | Sehr hoch | Floating Wobbler |
| 8–11 Uhr | Mittel | Blinker |
| Mittag | Gering | Pause |
| 18–20 Uhr | Hoch | Oberflächenköder |
Bestes Wetter: Bedeckt, leichter SW-Wind, leichte Bewölkung. Vermeiden: glasglattes Wasser bei Hochdruckwetterlage.
Schonzeiten beachten
Im Mai gilt in vielen Bundesländern noch Schonzeit für Meerforellen oder es gelten Mindestmaße. Vor der Session unbedingt die aktuellen Regelungen für das jeweilige Gewässer prüfen.
Tipp: Auch wenn Fangen erlaubt ist – im Mai sind viele Meerforellen noch in der Erholungsphase nach dem Laichen. Catch & Release ist ein starkes Zeichen für nachhaltiges Angeln.